TINTE SCHLUCKEN

In der Schuhle liegt der Fehler

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Schüler verbringen bis zu dreizehn Jahren in der Schule.
Insgesamt bis zu 2.500 Tagen, das sind 15.000 Stunden oder 900.000 Minuten.
Sie gehen als Kinder hinein und kommen als Erwachsene heraus.
Wie oft wurden sie in dieser Zeit gefragt, wie sie Schule erleben?
Im Theaterstück TINTE SCHLUCKEN kommen 11 SchülerInnen aus verschiedenen Schulen zu Wort, erzählen von Alltäglichem & Absurdem: Dem Umgang mit dem Handy im Unterricht, Begegnungen der dritten Art an der Tür zum Lehrerzimmer und wie es ist, wenn während der Klassenarbeit der rote Filzstift auf einmal beginnt, mit einem zu reden…
Mittels Recherche entstehen Szenen, die das Alltägliche abbilden, es auf die Spitze treiben und ins Absurde überhöhen. Mit der Kamera haben sie ihre Schulwelt gefilmt, den Ort, an dem sie täglich leben. Man gewinnt einen Einblick, über das, was man eigentlich bräuchte oder was einen behindert im Schulalltag.
Zur Inszenierung erarbeiten SchülerInnen des Gymnasiums Bürgerwiese einen Comic.
TINTE SCHLUCKEN ist das Nachfolgeprojekt der Inszenierung KREIDE FRESSEN, in der Theater La Lune die Geschichten der LehrerInnen auf die Bühne brachte.

Premiere 02.06.2014


Team
Maria Brosselt, Sarah Gulam, Burcu Gürel, Julia Katschanow, Magdalena Lemke, Carolin Romanowski, Wiktoria Rossa, Alexander Schönjahn, Benny Tischer, Emmi-Marie Voigt, Jenny Willkommen
Regie,Dramaturgie: Julia Amme, Katja Heiser
Film, Schnitt: alle SchülerInnen unter Anleitung von Frank Beitlich und Susanne Hörenz, 3. Etage Filmproduktion


Kooperation
Societaetstheater Dresden
AWO Jugendwekstatt Elbe/Labe Heidenau
Gymnasium Bürgerwiese
30. Oberschule Dresden
Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Förderer
Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm der bkj – Bundesvereinigung für kulturelle Kinder– und Jugendbildung e.V. – „Kultur macht Stark“


Presse

Sächsische Zeitung / 04.06.2014
(…) Was da Julia Amme und Katja Heiser vom Theater La Lune da in einigen Monaten gemeinsam mit den Schülern erarbeitet haben, nämlich den Alltag in der Schule aufzuzeigen und zu überspitzen, wäre eine Pflichtstunde für alle Lehrer. Acht Schülerinnen und nur ein Schüler spielen, was sie fünf Tage in der Woche erleben. (…) Wenig überraschend sind Mathe und Chemie blöd, Französisch ist immer nur Vokabeln pauken, und im Sport hofft man, nicht dranzukommen. Schule ist etwas, wo man halt hin muss. (…) Die Lehrer kommen nicht besonders gut weg. Entweder verschanzen sie sich im Lehrerzimmer, sind völlig apathisch oder ziehen zur Musik von Serge Gainsbourg enen Joint durch. (…) Nur selten lässt das Stück die Hoffnung durch, dass beide dasselbe Ziel haben, nämlich heil und vielleicht sogar etwas klüger durch die Schuljahre zu kommen. (…) Im Stück stehen sich beide Gruppen also beinahe wie Feinde gegenüber. Falls das in den echten Klassenzimmern genauso läuft, dürfte das sächsische Schulsystem keine fröhlich lernenden Erwachsenen produzieren. Dementsprechend lang ist die Liste ihrer Verbesserungswünsche: Mehr Projekttage, eine Gesamtschule, längere Pausen, weniger Schulzeit, leckereres Essen, bessere Stühle, eine Paintball – AG, u.v.m.“

MDR Figaro – Heike Schwarzer


Was die JUNIORS dazu gesagt haben:

WIKI
Ich hab mich neu erfunden. Die Aufführungen waren so toll. Ich war so stolz.
EMMI
Ich fand es gut, dass wir am Anfang Szenen unbewusst spielerisch für unser Stück gespielt haben ohne dass wir konkret wussten, die nehmen für unser Stück, sondern dass wir was ausprobiert haben, wie die Lehrerzimmertür und dann ist das sofort in unser Stück gekommen, dass fand ich sehr schön. Man konnte einfach frei raus die Szenen spielen.
CARO
Seitdem wir das Theaterstück aufgeführt haben, ist mir kaum noch etwas peinlich. Ich bin auf positive Art verrückter geworden. Und wir haben andere Leute kennen gelernt, die genauso verrückt sind wie ich.
MARIA
Ich finde, nachdem wir das Stück aufgeführt haben und dann wieder in der Schule saßen, hat man einige Szenen aus dem Theater wieder gesehen. Das erinnert einen jeden Tag.
ALEX
Und wenn man Text vergessen hat, da hat man halt einen kleinen Zettel. Das war gut, dass ihr gesagt habt, das können wir haben, weil in der Schule hat man ja auch Spickzettel.
MAGDA
Am letzten Wochenende, da sind wir echt als Gruppe total zusammen gekommen. Ich finde, in dieser Gruppe sind alle total unterschiedlich, also vom Charakter her, alle total verrückt, aber irgendwie passt es doch zusammen.
SARAH
Wir sind hier eine Gruppe, egal von welcher Schule jemand gekommen ist.

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Wir haben mit der Projektidee TINTE SCHLUCKEN beim Mixed Up Wettbewerb 2013 teilgenommen.
Durch Zusammenarbeit gewinnen
Unter diesem Motto prämiert der Wettbewerb MIXED UP seit dem Jahr 2005 gelungene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Trägern der Kulturellen Bildung und Schulen im gesamten Bundesgebiet.
Der Wettbewerb wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ).
Wir sind mit unserer Projektidee unter die Finalisten gewählt worden!

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