2013/ FESTIVAL KRAFTWERK OFF – ON

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„Heimisch“ – eine performative Recherche über drei Tage zu Migration und Zugehörigkeit,
in Kooperation mit der Fotodokumentation „eingeschlossen:ausgeschlossen“ – Perspektiven geflüchteter Menschen auf die Warteschleife Asyl
Was nimmt man mit, um sich an einem andern Ort heimisch zu fühlen? Was hofft man, dort anzutreffen? Eine Kaffeemaschine, ein paar Grassoden, das Rezeptbuch der Mutter, eine Fahne, den eigenen Schatten…? Was würden Sie denn mitnehmen? Die performative Recherche zu der Produktion HEIMISCH im Kraftwerk Mitte. Nach und nach entsteht hier ein Stück Heimat, eine Parzelle, auf die die Besucher eingeladen werden, ihren eigenen Schatten zu werfen.
In der Fotodokumentation werden die Geschichten von Menschen vorgestellt, die ihre Heimat verlassen mussten, für die eine neue Heimat zu finden kein Gedankenspiel, sondern eine reelle Notwendigkeit ist.
DNN / Dresdner Neueste Nachrichten
„Doch es war bei weitem nicht alles lustig: das Theater La Lune nutzte die Fotoausstellung „eingeschlossen:ausgeschlossen“, welche bedrückende Schicksale von Flüchtligen erzählt, die um Asyl bitten mussten, und platzierte ihre leibhaftige Recherche zum neuen Projekt „Heimisch“ direkt dahinter. Freiwillige wurden mit Deutschlandfahnen gefilmt und nach dem Nötigsten für einen Aufenthalt in der Fremde befragt.“

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Arbeitsprotokoll  PARZELLE HEIMAT